High Noon in Ehrenfeld! Nintendo lud in die Balloni-Hallen des Kölner Künstlerviertels ein, weil man etwas zu feiern hatte. Um auch bloß keine falsche Bescheidenheit an den Tag zu legen, zog man bereits im Voraus großspurige Vergleiche. Die erste Kinovorführung 1895 in Paris wurde in der Einladung genannt, die Premiere des ersten Tonfilms 1927 in New York war ebenfalls Thema und last but not least verglich man den kommenden Launch des Nintendo 3DS auch noch mit dem Start des Farbfernsehens in Deutschland anno 1967.
Entsprechend enthusiastisch zogen drei junge Kölner und Wunschkölner am Montagabend los, um einem solchen Meilenstein der Unterhaltungsindustrie auch selbst mal beiwohnen zu können. mag64-Redakteur Manni, die Teamvertretung von GU und dessen auf Stundenlohn bezahlte, koreanische Lebensgefährtin Min Kay Phan Ty waren guter Dinge und voll auf Adrenalin als es um 18 Uhr mitteleuropäischer Zeit endlich losging. Leider wurde die Stimmung bereits früh gedämpft, da die Bühne für knappe 90 Minuten von zwei mittelmäßig lustigen Moderatoren - und zeitweise von einem erschreckend autoritär wirkenden Ubisoft-Menschen - in Beschlag genommen wurde. Zu allem Überfluss dachten jene Wortführer auch noch, dass das (überwiegend aus Kölner C-Prominenz bestehende) Publikum tatsächlich Interesse an irgendwelchen nicht zum Thema passenden Animationstechniken aus dem Hause FIFTYEIGHT 3D hatten. Die Schlangen vor den Kühlschränken und dem Buffet bewiesen eindeutig das Gegenteil. Der Abend begann also zäh und proportional zur Präsentationsdauer stieg bei uns das Bedürfnis, alle prominenten Gesichter, die wir erkennen konnten alphabetisch aufzulisten. Als da wären: Bibi (Ex-Fernsehdiättante), Eko Fresh (Rapper) Jens Nowotny (Ex-Fußballnationalspieler), Ralf Richter (Schauspieler, Ruhrpott-Prolet und Ruhrpott-Prolet-Darsteller) Rolli (Ex-Fernsehdiätonkel), Michael Rummenigge (Ex-Fußballnationalspieler und Fußballlehrer in Dortmund) sowie der gesamte Cast der RTL Nachmittagssoap „Alles was zählt“ (wir schämen uns) und billige Plagiate von Menowin Fröhlich sowie Justin Bieber (beides erfolgreiche Popmusik-Sänger).

Für Amüsement war also dennoch bestens gesorgt. Gegen 20 Uhr wurde die wilde Meute schließlich an die Handhelds gelassen und das muntere Probezocken konnte beginnen. Positiv anzumerken ist hierbei, dass auf ca. 200 Besucher nur ungefähr 30 3DS-Geräte kamen, die anwesenden Hostessen die Geschichte aber gut im Griff hatten, sodass jeder schnell zum Zocken kam und langwierige Warteprozeduren wie beispielsweise auf der GamesCom vermieden werden konnten. Um dem größten Andrang dennoch aus dem Weg zu gehen, widmeten wir uns zunächst solchen Perlen wie Asphalt 3D oder Puzzle Bobble Universe. Beide Titel stellen zwar nette Rahmenergänzungen des Launch-Lineups dar, durfte man in der Form allerdings auch schon hunderttausend Mal auf anderen Plattformen sehen und erleben – 3D-Effekt hin oder her. Ersteres wird ein nettes Racing-Game mit coolen Stuntpassagen und einem ordentlichen 3D-Effekt. Beim Anspielen hatten wir hier nichts zu meckern, Euphorie sieht allerdings auch anders aus. Bei Puzzle Bobble Universe handelt es sich derweil zwar um ein spaßiges Spielkonzept, das unter dem Namen Bust-A-Move jeder schon mal gespielt oder zumindest irgendwo gesehen hat. Der 3D-Effekt fällt hierbei allerdings äußerst dürftig aus und nicht zuletzt die Tatsache, dass man solche Games auch für 79 Cent auf dem iPhone - oder vermutlich vollkommen umsonst auf jeder zweiten Flashspielseite bekommen kann, dürfte den Verkaufszahlen letzten Endes das Genick brechen.
Entsprechend enthusiastisch zogen drei junge Kölner und Wunschkölner am Montagabend los, um einem solchen Meilenstein der Unterhaltungsindustrie auch selbst mal beiwohnen zu können. mag64-Redakteur Manni, die Teamvertretung von GU und dessen auf Stundenlohn bezahlte, koreanische Lebensgefährtin Min Kay Phan Ty waren guter Dinge und voll auf Adrenalin als es um 18 Uhr mitteleuropäischer Zeit endlich losging. Leider wurde die Stimmung bereits früh gedämpft, da die Bühne für knappe 90 Minuten von zwei mittelmäßig lustigen Moderatoren - und zeitweise von einem erschreckend autoritär wirkenden Ubisoft-Menschen - in Beschlag genommen wurde. Zu allem Überfluss dachten jene Wortführer auch noch, dass das (überwiegend aus Kölner C-Prominenz bestehende) Publikum tatsächlich Interesse an irgendwelchen nicht zum Thema passenden Animationstechniken aus dem Hause FIFTYEIGHT 3D hatten. Die Schlangen vor den Kühlschränken und dem Buffet bewiesen eindeutig das Gegenteil. Der Abend begann also zäh und proportional zur Präsentationsdauer stieg bei uns das Bedürfnis, alle prominenten Gesichter, die wir erkennen konnten alphabetisch aufzulisten. Als da wären: Bibi (Ex-Fernsehdiättante), Eko Fresh (Rapper) Jens Nowotny (Ex-Fußballnationalspieler), Ralf Richter (Schauspieler, Ruhrpott-Prolet und Ruhrpott-Prolet-Darsteller) Rolli (Ex-Fernsehdiätonkel), Michael Rummenigge (Ex-Fußballnationalspieler und Fußballlehrer in Dortmund) sowie der gesamte Cast der RTL Nachmittagssoap „Alles was zählt“ (wir schämen uns) und billige Plagiate von Menowin Fröhlich sowie Justin Bieber (beides erfolgreiche Popmusik-Sänger).

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