Masahiro Sakurai, Direkter der Smash Bros.-Reihe und
Kid Icarus: Uprising, gab in der letzten Ausgabe des japanischen Videospielmagazins Famitsu Einblicke, wie er an sein neustes Projekt gelang.
2008, kurz nachdem die Entwicklung von
Super Smash Bros. Brawl abgeschlossen war, so Sakurai, lud ihn
Satoru Iwata zum Essen ein, denn er hatte etwas mit ihm zu besprechen. Iwata enthüllte Sakurai das Projekt Nintendo 3DS, bat ihn um sein Urteil dazu, und wünschte sich, dass Sakurai ein Spiel für den neuesten Handheld entwickelt. Das Ungewöhnliche daran ist, dass Masahiro Sakurai eigentlich nicht für Nintendo arbeitet, und Nintendo nicht dafür bekannt ist, fremde Entwickler allzu schnell in ihre Hardwarepläne einzuweihen. Dieser Schritt ist wohl auf die hervorragende Zusammenarbeit von Sakurai und Iwata bei HAL Laboratory zurückzuführen, wo sie beide gemeinsam unter anderem an Kirby-Spielen arbeiteten. Iwatas Vertrauen in Sakurai zeigte sich auch darin, dass er an ihn und sein
3DS-Projekt keinerlei Forderungen stellte, außer dass er etwas Originelles erwarte.
Sakurai hatte jedoch Schwierigkeiten das Projekt in Gang zu bringen, denn sein Unternehmen
Sora Ltd. bestand eigentlich nur aus zwei Personen und es fehlten ihm die Räumlichkeiten um die Entwicklung zu beginnen. Die Mitarbeiter, mit dessen Hilfe er Super Smash Bros. Brawl entwickelte, waren größtenteils von Nintendo entliehen, oder bereits bei einer anderen Firma unter Vertrag, weshalb es ihm schier unmöglich schien den zeitlichen Vorsprung, den Iwata ihm mit seinem Angebot gewährte, zu nutzen.
Wie es Sakurai dennoch gelang, die Entwicklung trotz dieser Hürden in Gang zu bringen, erfährt man leider erst im nächsten Teil seiner Kolumne. Wir müssen uns also noch bis nächste Woche gedulden.