GU: In dieser Woche auf Gaming-Universe erschienen

News vom 17-06-12
Uhrzeit: 19:10
Wir wollen euch an dieser Stelle einen kleinen Überblick zu den in dieser Kalenderwoche veröffentlichten Artikeln über alle Konsolen und Handhelds verschaffen. 
 
Nach einer aufregenden Woche der E3 kehrt langsam wieder Ruhe in die Videospielwelt ein. Doch haben einige Publisher dennoch auch an diejenigen unter uns gedacht, die nicht nur künftigen Entwicklungen entgegen fiebern wollen, sondern auch im Juni frisches Spielmaterial haben wollen. In dieser Woche haben wir vier Spiele genauer unter die Lupe genommen.


Review: StarHawk - Shooter - Sony

Sony hat das von LightBoy entwickelte Shooter-Spiel StarHawk bereits Mitte Mai auf die Spielergemeinde losgelassen. Reviewer Stefan Böhne verrät euch, ob das PlayStation 3-exklusive Spiel Multiplayer-Freunde begeistern kann, oder ob Shooter-Fans mit Hang zum Online-Spielen lieber weiter auf Call of Duty und Co. zurückgreifen sollten. Stefans Fazit zum Shooter lautet:
 
Wer abseits der großen Shooter nach einer Alternative für spannende Online-Multiplayer-Kämpfe sucht, der darf einen Blick in StarHawk riskieren. Würde man das Spiel grob umschreiben, wäre es wohl ein Battlefield 3 in einem futuristischen Western-Setting gespielt aus der Third-Person-Perspektive. StarHawk gelingt es frischen Wind in das sonst so vertraute Spielprinzip der Online-Shooter einzuhauchen. Dafür sorgt das gelungene Build & Battle-System, welches weniger auf eine taktische Komponente ausgelegt ist und somit das flotte Spielprinzip nicht ausbremst. Allerdings hätten die Entwickler ruhig ein wenig mehr Tipps zum Verhalten im Multiplayer geben können, ebenso sollte bei möglichen zukünftigen Patches noch etwas am Balancing geschraubt werden. So ist das Spiel vor allem für Einsteiger erst einmal schwer verdaulich. Das Vorhandensein einer Solo-Kampagne ist definitiv ein Pluspunkt, wenngleich diese kurz ausfällt und aufgrund der schwachen Gegner-K.I. keine große Herausforderung darstellt. Dennoch, wer sich mit dem Setting anfreunden kann und nichts gegen etwas Eingewöhnungszeit im Multiplayer hat, dem sei StarHawk als echte Alternative empfohlen. Wir werden bestimmt noch das ein oder andere Mal in unsere Hawks einsteigen und losdüsen.
 
Daher für Einzelspieler ordentlich und im Mehrspielermodus sehr gut.
 
Hier geht´s zum vollständigen Test zu StarHawk


Review: Atelier Meruru: The Apprentice of Arland - Rollenspiel - NIS

Flashpoint hat bei der Veröffentlichung der Arland-Trilogie eine enorme Geschwindigkeit hingelegt. Mit Atelier Meruru erscheint das dritte Spiel der Reihe gerade einmal eineinhalb Jahre nach dem ersten. Reviewer und Rollenspiel-Veteran Dominic Ruthardt verrät euch, ob das dritte Arland-Spiel einen würdigen Abschluss der Trilogie darstellt, oder ob der Reihe nach drei Spielen langsam die Luft ausgeht. Dominics Fazit zum Rollenspiel lautet:
 
Atelier Meruru: The Apprentice of Arland beendet die Arland-Trilogie in einem angemessenen Rahmen. Eine neue Rolle, eine neue Protagonistin, ein neues Königreich und das neue Entwicklungssystem bieten dem Kenner der beiden Vorgänger neuen Anreiz. Vor allem die Entwicklung des eigenen Königreichs hat es uns angetan und auch wenn die Story ohne Höhepunkte daherkommt, so fesselt euch Atelier Meruru wie die beiden Vorgänger von der ersten Minute an. Das Synthese-System und der Sammelwahn treiben euch nahezu automatisch an weiter zu spielen und dabei bekommt ihr den gewohnt malerisch schönen Kunststil zu Gesicht. Das märchenhafte Abenteuer hat allerdings auch seine Schattenseite: Die 1,7GB große Installation von Spieldaten hilft leider nicht die Framerate-Problematik in den Griff zu bekommen. Leider hat sich das Problem im Vergleich zum Vorgänger noch einmal vergrößert und die englische Sprachausgabe ist auch nicht Jedermanns Geschmack. Es sind mit Absicht süße, knuffige Stimmen, jedoch ist der japanische O-Ton um Längen besser, wenngleich man dieses Mal im Gegensatz zu Atelier Totori die Aufnahmequalität steigern konnte und es nicht mehr ganz so abgelesen wirkt. Insgesamt ist der letzte Teil der Arland-Trilogie aufgrund genannter Faktoren dennoch spürbar besser als der Vorgänger, welcher bei uns die Wertung "gut" erhalten hat.
 
Daher für Einzelspieler gut bis sehr gut.
 
Hier geht´s zum vollständigen Test zu Atelier Meruru: The Apprentice of Arland
  

Review: Dragon's Dogma - Rollenspiel - Capcom

Capcom wagt ungeachtet des bevorstehenden Generationenwechsels noch einmal eine neue Franchise auf den Markt zu bringen. Bei Dragon's Dogma hat der japanische Konzern keine Kosten gescheut und herausgekommen ist ein packendes neues Rollenspiel. So beschied auch Reviewer Matthias Hellenthal, der eine lange Rollenspiel-Vergangenheit aufweisen kann, dem Spiel anhand der PlayStation 3-Version eine sehr gute Qualität. Matthias' Fazit zum Rollenspiel lautet:
 
Mit Dragon's Dogma zeigt Capcom auf imposante Weise, dass sie es als Entwickler doch noch drauf haben. Die Atmosphäre ist dicht, das Gameplay an westlichen Spielen orientiert und die Spielwelt überzeugt. Leider verliert sich das Spiel jedoch in extrem langen Laufwegen, welche die Spielzeit künstlich strecken und einfache Aufgaben wie Kaugummi in die Länge ziehen. Die Wanderungen durch die große Spielwelt mögen anfangs zwar noch interessant sein, da es vieles zu entdecken gibt, aber spätestens wenn ihr zum x-ten Mal am gleichen Banditenunterschlupf vorbei kommt, hält die Eintönigkeit Einzug. Jedes Mal hausen dort nämlich die gleichen Banditen und das obwohl ihr sie bei eurer letzten Begegnung schon abgeschlachtet habt. Da das Kampfsystem aus einfachem Draufhauen besteht,  werden die Kämpfe auch nicht spannender. Immerhin treiben euch die Handlung und die größeren Gegnertypen lange genug an, um das Spiel zu beenden. Insgesamt bietet Dragon's Dogma zahlreiche Stunden Spielspaß, birgt aber noch viel Raum für Verbesserungen.
 
Daher für Einzelspieler sehr gut.
 
 

Review: Mario Tennis Open - Sport - Nintendo

Nach vielen Jahren der Abstinenz wagt sich der Experte für Fun-Sportspiele schlechthin, Camelot, wieder an ein neues Mario Sports-Spiel. Mitten im Sommerloch veröffentlicht Nintendo Mario Tennis Open und verspricht wieder einmal eine Menge Spielspaß, egal ob alleine, oder mit bis zu drei Mitspielern. Doch kann Camelot wirklich an alte Erfolge auf dem Nintendo 64 und dem GameCube anschließen, oder steht dieses Mal Langeweile auf dem Programm? Reviewer Sebastian Küpper ist in unserem Review dieser Frage auf den Grund gegangen. Sebastians Fazit zu Camelots neustem Streich lautet:
 
Abschließend ist zu sagen, dass Mario Tennis Open ein unterhaltsames Spiel ist, das für Einzelspieler allerdings ein kurzes Vergnügen darstellt. Multiplayerfreunde freuen sich hingegen mal wieder über ein abwechslungsreiches, spannendes Spielerlebnis. Die technische Ausgestaltung des Spiels ist gelungen und die Vielfalt an Multiplayeroptionen ist löblich. Nichtsdestotrotz wäre es durchaus erfreulich gewesen, wenn Camelot in Anbetracht des mobilen Settings ein wenig mehr Arbeit in Langzeitmotivation für Einzelspieler gesteckt hätte.

Daher für Einzelspieler gut und im Mehrspielermodus sehr gut.
 
Hier geht´s zum vollständigen Test zu Mario Tennis Open
 


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 Autor:
Sebastian Küpper 
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