Wir wollen euch an dieser Stelle einen kleinen Überblick zu den in dieser Kalenderwoche veröffentlichten Artikeln über alle Konsolen und Handhelds verschaffen.
Nach einer aufregenden Woche der E3 kehrt langsam wieder Ruhe in die Videospielwelt ein. Doch haben einige Publisher dennoch auch an diejenigen unter uns gedacht, die nicht nur künftigen Entwicklungen entgegen fiebern wollen, sondern auch im Juni frisches Spielmaterial haben wollen. In dieser Woche haben wir vier Spiele genauer unter die Lupe genommen.


Review:
StarHawk - Shooter -
Sony
Sony hat das von LightBoy entwickelte Shooter-Spiel StarHawk bereits
Mitte Mai auf die Spielergemeinde losgelassen. Reviewer
Stefan Böhne verrät euch, ob das PlayStation 3-exklusive Spiel
Multiplayer-Freunde begeistern kann, oder ob Shooter-Fans mit Hang zum
Online-Spielen lieber weiter auf Call of Duty und Co. zurückgreifen
sollten. Stefans Fazit zum Shooter lautet:
Wer abseits der großen Shooter nach einer Alternative für spannende
Online-Multiplayer-Kämpfe sucht, der darf einen Blick in StarHawk
riskieren. Würde man das Spiel grob umschreiben, wäre es wohl ein
Battlefield 3 in einem futuristischen Western-Setting gespielt aus der
Third-Person-Perspektive. StarHawk gelingt es frischen Wind in das sonst
so vertraute Spielprinzip der Online-Shooter einzuhauchen. Dafür sorgt
das gelungene Build & Battle-System, welches weniger auf eine
taktische Komponente ausgelegt ist und somit das flotte Spielprinzip
nicht ausbremst. Allerdings hätten die Entwickler ruhig ein wenig mehr
Tipps zum Verhalten im Multiplayer geben können, ebenso sollte bei
möglichen zukünftigen Patches noch etwas am Balancing geschraubt werden.
So ist das Spiel vor allem für Einsteiger erst einmal schwer
verdaulich. Das Vorhandensein einer Solo-Kampagne ist definitiv ein
Pluspunkt, wenngleich diese kurz ausfällt und aufgrund der schwachen
Gegner-K.I. keine große Herausforderung darstellt. Dennoch, wer sich mit
dem Setting anfreunden kann und nichts gegen etwas Eingewöhnungszeit im
Multiplayer hat, dem sei StarHawk als echte Alternative empfohlen. Wir
werden bestimmt noch das ein oder andere Mal in unsere Hawks einsteigen
und losdüsen.
Daher für Einzelspieler ordentlich und im Mehrspielermodus sehr gut.
Hier geht´s zum vollständigen Test zu StarHawk


Review:
Atelier Meruru: The Apprentice of Arland - Rollenspiel - NIS
Flashpoint hat bei der Veröffentlichung der Arland-Trilogie eine enorme Geschwindigkeit hingelegt. Mit Atelier Meruru erscheint das dritte Spiel der Reihe gerade einmal eineinhalb Jahre nach dem ersten. Reviewer und Rollenspiel-Veteran Dominic Ruthardt verrät euch, ob das dritte Arland-Spiel einen würdigen Abschluss der Trilogie darstellt, oder ob der Reihe nach drei Spielen langsam die Luft ausgeht. Dominics Fazit zum Rollenspiel lautet:
Atelier Meruru: The Apprentice of Arland beendet
die Arland-Trilogie in einem angemessenen Rahmen. Eine neue Rolle, eine
neue Protagonistin, ein neues Königreich und das neue Entwicklungssystem
bieten dem Kenner der beiden Vorgänger neuen Anreiz. Vor allem die
Entwicklung des eigenen Königreichs hat es uns angetan und auch wenn die
Story ohne Höhepunkte daherkommt, so fesselt euch Atelier Meruru wie
die beiden Vorgänger von der ersten Minute an. Das Synthese-System und
der Sammelwahn treiben euch nahezu automatisch an weiter zu spielen und
dabei bekommt ihr den gewohnt malerisch schönen Kunststil zu Gesicht.
Das märchenhafte Abenteuer hat allerdings auch seine Schattenseite: Die
1,7GB große Installation von Spieldaten hilft leider nicht die
Framerate-Problematik in den Griff zu bekommen. Leider hat sich das
Problem im Vergleich zum Vorgänger noch einmal vergrößert und die
englische Sprachausgabe ist auch nicht Jedermanns Geschmack. Es sind mit
Absicht süße, knuffige Stimmen, jedoch ist der japanische O-Ton um
Längen besser, wenngleich man dieses Mal im Gegensatz zu Atelier Totori
die Aufnahmequalität steigern konnte und es nicht mehr ganz so abgelesen
wirkt. Insgesamt ist der letzte Teil der Arland-Trilogie aufgrund
genannter Faktoren dennoch spürbar besser als der Vorgänger, welcher bei
uns die Wertung "gut" erhalten hat.
Daher für Einzelspieler gut bis sehr gut.
Hier geht´s zum vollständigen Test zu Atelier Meruru: The Apprentice of Arland



Review:
Dragon's Dogma - Rollenspiel -
Capcom
Capcom wagt ungeachtet des bevorstehenden Generationenwechsels noch einmal eine neue Franchise auf den Markt zu bringen. Bei Dragon's Dogma hat der japanische Konzern keine Kosten gescheut und herausgekommen ist ein packendes neues Rollenspiel. So beschied auch Reviewer Matthias Hellenthal, der eine lange Rollenspiel-Vergangenheit aufweisen kann, dem Spiel anhand der PlayStation 3-Version eine sehr gute Qualität. Matthias' Fazit zum Rollenspiel lautet:
Mit Dragon's Dogma zeigt Capcom auf imposante
Weise, dass sie es als Entwickler doch noch drauf haben. Die Atmosphäre
ist dicht, das Gameplay an westlichen Spielen orientiert und die
Spielwelt überzeugt. Leider verliert sich das Spiel jedoch in extrem
langen Laufwegen, welche die Spielzeit künstlich strecken und einfache
Aufgaben wie Kaugummi in die Länge ziehen. Die Wanderungen durch die
große Spielwelt mögen anfangs zwar noch interessant sein, da es vieles
zu entdecken gibt, aber spätestens wenn ihr zum x-ten Mal am gleichen
Banditenunterschlupf vorbei kommt, hält die Eintönigkeit Einzug. Jedes
Mal hausen dort nämlich die gleichen Banditen und das obwohl ihr sie bei
eurer letzten Begegnung schon abgeschlachtet habt. Da das Kampfsystem
aus einfachem Draufhauen besteht, werden die Kämpfe auch nicht
spannender. Immerhin treiben euch die Handlung und die größeren
Gegnertypen lange genug an, um das Spiel zu beenden. Insgesamt bietet
Dragon's Dogma zahlreiche Stunden Spielspaß, birgt aber noch viel Raum
für Verbesserungen.
Daher für Einzelspieler sehr gut.


Review:
Mario Tennis Open - Sport -
Nintendo
Nach vielen Jahren der Abstinenz wagt sich der Experte für Fun-Sportspiele schlechthin, Camelot, wieder an ein neues Mario Sports-Spiel. Mitten im Sommerloch veröffentlicht Nintendo Mario Tennis Open und verspricht wieder einmal eine Menge Spielspaß, egal ob alleine, oder mit bis zu drei Mitspielern. Doch kann Camelot wirklich an alte Erfolge auf dem Nintendo 64 und dem GameCube anschließen, oder steht dieses Mal Langeweile auf dem Programm? Reviewer Sebastian Küpper ist in unserem Review dieser Frage auf den Grund gegangen. Sebastians Fazit zu Camelots neustem Streich lautet:
Abschließend ist zu sagen, dass Mario Tennis Open ein unterhaltsames
Spiel ist, das für Einzelspieler allerdings ein kurzes Vergnügen
darstellt. Multiplayerfreunde freuen sich hingegen mal wieder über ein
abwechslungsreiches, spannendes Spielerlebnis. Die technische
Ausgestaltung des Spiels ist gelungen und die Vielfalt an
Multiplayeroptionen ist löblich. Nichtsdestotrotz wäre es durchaus
erfreulich gewesen, wenn Camelot in Anbetracht des mobilen Settings ein
wenig mehr Arbeit in Langzeitmotivation für Einzelspieler gesteckt
hätte.
Daher für Einzelspieler gut und im Mehrspielermodus sehr gut.
Hier geht´s zum vollständigen Test zu Mario Tennis Open
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