


Review:
London 2012 - Das offizielle Videospiel der Olympischen Spiele - Sport-
Sega
Sega versucht in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal, die olympischen Sommerspiele auch abseits der Erfolgsserie Mario & Sonic auf den HD-Konsolen und im realistischen Gewand in Videospielform zu bringen. Nach dem enttäuschenden Beijing 2008 ist der Druck auf Sega allerdings besonder groß, diesmal alles richtig zu machen. Unser
Reviewer Björn Apel, im Forum bekannt unter dem
Nickname Metal B, hat seine virtuelle Fitness auf die Probe gestellt und verrät euch, ob Sega eine Goldmedaille verdient oder schon in der Vorrunde ausscheidet. Björns Fazit zu London 2012 lautet:
Beijing 2008 wurde von der allgemeinen Fachpresse als Fehlstart
aufgefasst und mit London 2012 hat Sega die zweite Chance wirklich
genutzt. Aber ist es immer noch nicht das ultimative Olympia-Spiel
geworden, dass sich Fans der Sportfeier sicher gewünscht hätten. Es
stellt einfach kein rundes Paket da. Dazu fehlt eine große und
variationsreiche Auswahl an Sportarten und Wettbewerben. Dabei sollte
sich die Vorarbeit im Grunde mit jedem Nachfolger verkürzen. Richtig
schön wäre es auch gewesen, wenn die Entwickler von Sega Australien mit
den Entwicklern von Mario und Sonic bei den Olympischen Spielen zusammen
gearbeitet und Design-Konzepte ausgetauscht hätten. Gerade die
Neuinterpretationen der bekannten Disziplinen machen besonders großen
Spaß und sind bisher zum größten Teil nur den Nintendo-Konsolen und
-Handhelds gegönnt. Der Einzelspieler-Modus ist schnell bezwungen und
bietet wenig Ansporn für multiple Spiel-Sessions. Mitmachen ist hier
unglücklicherweise eben nicht alles. London 2012 bleibt, wie viele
seiner Vorgänger, ein Spiel, dass wirklich nur mit Mitmenschen genossen
werden sollte. Es bietet eine schöne Präsentation, bleibt im Kern jedoch
weiterhin Spieldesign aus alten Tagen. Nur mit glücklicherweise viel
weniger Buttonmashing.
Daher für Einzelspieler ordentlich und im Mehrspielermodus gut.
Hier geht's zum vollständigen Test zu London 2012 - Das offizielle Videospiel der Olympischen Spiele


Review:
Kingdom Hearts 3D: Dream Drop Distance - Action Adventure -
Square Enix
Vor etwa 10 Jahren hat die Rollenspielschmiede Squaresoft eine
ungewöhnliche Mischung gewagt. Die eigene Final Fantasy-Serie wurde mit
dem Disney-Universum in einem kunterbunten Action-Rollenspiel gepaart.
Das Resultat mit dem Namen Kingdom Hearts wurde international ein großer
Erfolg und so folgten nicht nur ein Nachfolger sondern auch eine Reihe
von Nebengeschichten. Die aktuellste Nebengeschichte erschien exklusiv
auf dem Nintendo 3DS und soll direkt zu Kingdom Hearts 3 überleiten.
Unser Reviewer Stefan Böhne, im Forum bekannt unter dem
Nickname Wisdom, hat für euch die Welt der Träume erkundet und verrät
euch, ob das neueste Disney-SquareEnix-Crossover ein echtes Highlight
auf dem Nintendo 3DS ist. Stefans Fazit zu Kingdom Hearts 3D: Dream Drop
Distance lautet:
Kingdom Hearts 3D: Dream Drop Distance punktet vor allem mit seinem
flotten Kampfsystem und der liebevollen Umsetzung der Disney-Welten.
Diese Punkte sind es, welche die 3DS-Version auf einer Ebene mit dem
PSP-Ableger Birth By Sleep stehen lassen. Unkundige der Serie seien aber
vorgewarnt, dass sie kaum einen Bezug zur Geschichte herstellen werden
und selbst Kenner werden lange Zeit im Dunkeln gelassen, wie sich die
Story entwickelt. Mit dem Dream Drop und den Traumfängern wurde das
Spielsystem zudem um ein paar gelungene Features erweitert, wenngleich
die Pflege der knuffigen Tierchen auf Dauer ermüdend wird. Etwas Arbeit
sollte Square Enix zudem in die Kameraführung und die Befehlssteuerung
legen. Kingdom Hearts-Fans können wir den neusten Teil wärmstens
empfehlen, bildet dieser doch zumindest gen Ende hin einen interessanten
Storykniff, der auf den langerwarteten dritten Teil vorbereitet. In
Sachen Rollenspiel und Action-Adventure steht Kingdom Hearts 3D: Dream
Drop Distance erst einmal an der Spitze des Nintendo 3DS und wird diesen
auf unabsehbare Zeit für sich beanspruchen.
Daher für Einzelspieler
sehr gut und im Mehrspielermodus
mittelmäßig bis ordentlich.