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Rhythm Thief & der Schatz des Kaisers

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 Spiel-Infos: Rhythm Thief & der Schatz des Kaisers
Rhythm Thief & der Schatz des Kaisers Boxart Name: Rhythm Thief & der Schatz des Kaisers (PAL)
Entwickler: Sega
Publisher: Sega
Erhältlich seit: 03. April 2012
Genre: Musik & Rythmus
Spieler: 1-2
Features:
Download-Spiel, StreetPass
Sega is back, und zwar mit einem Rhythmus-Spiel der feineren Variante. In Rhythm Thief & der Schatz des Kaisers wird der Spieler allerdings nicht nur vor stylische Aufgaben in Form von Minispielchen gestellt, sondern erlebt außerdem eine Geschichte im Anime-Format, die Professor Layton-Fans freuen wird. Dass ein Rhythmus-Spiel für einen Touchscreen-basierten Handheld geradezu perfekt ist, zeigt Rhythm Thief an vielerlei Stellen. Leider gelingt dem durch und durch pfiffigen, motivierenden Spiel nicht immer der Spagat zwischen Spaß und Spielbarkeit. Warum ihr dem Fall von Phantom R dennoch eine Chance geben solltet, erfahrt ihr im folgenden GU-Test!

Raphael alias Phantom R ist auf der Suche nach ganz bestimmten Kunstschätzen

Das Phantom R der Oper

In Paris geht ein Diebstahl nach dem anderen vonstatten und mittlerweile ist der Übeltäter jeddermann bekannt: Phantom R tänzelt des Nachts durch die Straßen der französischen Metropole und eignet sich berühmte Kunstwerke an - und dennoch ist er kein Bösewicht. Raphael, so sein bürgerlicher Name, ist einer ganz bestimmten Spur hinterher, die sich ganz plötzlich verselbstständigt, als er einem Irren, der behauptet er sei Napoleon, begegnet, der ebenfalls ganz bestimmten Kunstschätzen hinterher jagt. Als dann auch noch die neue Bekannschaft, das Mädchen Marie, von dem Bösewicht und seinen willenlosen Schergen bedroht wird, kennt Phantom R kein Halten mehr und macht sich daran, das Geheimnis um die Schätze des Kaisers zu lüften.

Multifunktions-Gameplay

Auf dem Weg von der ersten Färte bis zur finalen Gegenüberstellung des wahren Übeltäters erwarten den Spieler eine Vielzahl an unterschiedlichen Rhythmus-Minispielen, die von allen Input-Möglichkeiten des Nintendo 3DS Gebrauch machen. Mal reicht allein der A-Button, dann werden A-Button und Steuerkreuz benötigt, dann wiederum A- und B-Button, ein andermal die Schultertasten, dann natürlich auch Stylus-Eingaben über den Touchscreen und schließlich muss man sogar die Neigungssensoren des Handhelds benutzen. Rhythm Thief bietet ein wahres Füllhorn an abwechslungsreichen Aufgaben. Damit einher kommen leider auch immer wieder einmal Frustmomente, weil nicht jedes Minispiel auf Anhieb verstanden wird. Glücklicherweise steht dem Spieler dann eine Hilfsfunktion zur Seite, die visuelle Hilfen einblendet, um den korrekten Rhythmus zu finden. Trotz derlei Unterstützung gibt es dennoch das eine oder andere Minispiel, das einen nur schwer zu durchblickenden Takt besitzt, was in Verbindung mit stetig komplizierter werdenden Eingaben beizeiten die Motivation ein wenig schmälert. Doch ganz abgesehen davon, ob man schnell oder nur schwierig in eine Disziplin hinein findet: Echte Totalausfälle gab es im Testspiel mit Ausnahme eines einzelnen keine.
 Autor:
Maximilian Edlfurtner
Testbericht
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Leserwertung:
8.2